Leseprobe/Buchvorstellung:
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Copyright bei Heike Burmester
Titel: Trockenzeit - Nüchtern betrachtet
Seitenzahl: 200
Preis: 14,50
Dieses
Buch handelt von, meiner Meinung nach, teilweisen Absurditäten der
Drogen- und Alkoholtherapie in Deutschland. Vorab möchte ich
bemerken,
dass tatsächlich auch in diesem Land wahre Therapeuten beherbergt
werden, die mit all ihrer Kraft und dem Erfahrenen versuchen, das Beste
aus Ihrer Arbeit und der Mitarbeit des Patienten herauszuholen, um, in
erster Linie für den Patienten, ein Leben in Unabhängigkeit
zu fördern.
Ich habe bewusst auf die Vergleichsmöglichkeit mit anderen
Ländern verzichtet, denn,
- „was interessiert es den Mond, wenn ihn der Mops anheult?“ -
Wir, die gestern und heute Betroffenen, unsere Angehörigen und
Interessierte leben hier.
Hier, in diesem Land, welches mir ermöglichte, unter
lebensbedrohlichen
Umständen Erfahrungen zu sammeln und diese, auch im Hinblick auf
die
vielen Toten, die ich aufgrund ihrer Sucht beklagen muss, wie ich
hoffe, positiv zu verwerten.
Ich habe es mir trotz aller Ernsthaftigkeit der Thematik nicht nehmen
lassen, Beispiele von Betroffenen, einschließlich meiner selbst,
Erlebnisse und Ergebnisse mit Ironie, Sarkasmus und vielleicht auch
etwas Zynismus zu kommentieren.
Diese tat ich, um den Leser, als auch mich, nicht durch die Tragik des
Erlebten und Beschriebenen zu überfordern. Selbst nach
17jähriger
„Trockenzeit“ ist das möglich.
Kurz: Es darf geweint, geschimpft, gelacht und einfach nachgedacht
werden.
Heike Burmester
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